Das Kolloquium bringt Historiker:innen zusammen, die zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften forschen. Das bundesweit einladende Kolloquium bietet die Gelegenheit, histori-sche, aber auch interdisziplinär angelegte Forschungen vom Dissertationskonzept bis zur Postdoc-Arbeit zur Diskussion zu stellen und dient der Vernetzung in diesem Teilgebiet der Sozialgeschichte.
Das Kolloquium findet semesterweise wechselnd digital oder als Tagesveranstaltung an einer der beteiligen Institutionen statt. Getragen und finanziert wird das Kolloquium von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung. Die beteiligten Lehrstühle, Institute und Stiftungen möchten mit dieser Kooperation Forschungen zur Geschichte der Arbeitswelten anregen und fördern.
Anmeldung
Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Wir bitten für den Erhalt des Zoom-Links um Anmeldung bis zwei Tage vor dem jeweiligen Kolloquiumstermin. Bei Interesse und weiteren Nachfragen wenden Sie sich bitte an: alexandra.jaeger@fes.de
Programm
16.11.2026 14.00-15.30 Uhr
Nina Neuscheler: Wie Sekretärinnen in (West-)Deutschland zu Computer-Anwenderinnen wurden
7.12.2026 15.00-16.30 Uhr
Lisa Weck: In Klitschen arbeiten. Eine Erfahrungsgeschichte der Arbeitswelten privater Kleinbetriebe in den langen 1980er-Jahren in der Region Leipzig
26.1.2027 10.00-11.30 Uhr
Ronja Oltmanns: Ein „buntes Gemisch von Individuen aus aller Herrn Länder“: Das heterogene Proletariat in Wilhelmshaven, 1857–1914
Dr. Alexandra Jaeger
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Archiv der sozialen Demokratie
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. (0228) 883-8072
alexandra.jaeger@fes.de